1963
Der Imkerverein feiert sein 25-jähriges Vereinsjubiläum und richtet im August 1963 zum ersten Mal den Niederbayerischen Imkertag aus.
Der Mitgliederbestand beträgt 82 Imker. Der vergangene Winter war sehr streng. Damals kann man für jedes Volk 10 kg steuerfreien Zucker beantragen.
1967
Eine Schlechtwetterperiode Anfang Mai verursacht eine sehr schlechte Honigernte und viele Schwärme. Zum ersten Mal wird vergällter Zucker ausgegeben, bei dem viele Imker schon aufgrund der roten Farbe Bedenken wegen der Verträglichkeit haben.
1973 / 1977
Josef Handlos und Georg Kopp werden zu Ehrenmitgliedern ernannt. Mit der Ehrennadel des DIB in Goldwird frau F. Gruber geehrt. Der Jahresbeitrag beträgt zu dieser Zeit 20 DM. Die erneute Ausrichtung des Niederbayerischen Imkertages in Regen zum 40-jährigen Jubiläum ist eine weitere große Herausforderung.
1981
Nach längerer Krankheit verstirbt der Vorstand Georg Schedel. Er hat 21 Jhre den Verein vorbildlich geführt. Die neue Vorstandschaft formiert sich unter der Leitung von Emil Strunz .
Damals werden erste Versuche zur Vermehrung der großen roten Waldameise gemacht. Ferdienand Rotter und Johann Schaller werden in dem Jahr zu Ehrenmitgliedern ernannt.
1983
Friedrich Pech wird mit der Ehrennadel des DIB in Gold geehrt und zum Ehrenmitglied der Regener Imker ernannt. Ebenso erhalten Karl_Heinz Heipertz und Ludwig Ruderer die Ehrennadel in Gold. Der Verein hat zu diesem Zeitpunkt nur mehr 54 Mitglieder. Imkermeister Hans Dornhöfer hält erstmals einen Vortrag über die damals noch völlig unbekannte Varroa-Milbe.
1985
Aufgrund der sehr schlechten Witterung und durch Nosema geschwächte Völker wird nur sehr wenig Honig geerntet. Teilweise sind 50 % der Bienenvölker verloren gegangen. Die Regener liefern erstmals ihren Honig an die neu gegründete Honigerzeugergemeinschaft Niederbayern.
1986
Der Imkerverein Regen feiert das 50-jährige Bestehen und richtet zum dritten Mal den Niederbayerischen Imkertag aus. Alois Bergbauer übergibt nach 27 Jahren das Amt als Seuchenwart an Josef Sitzberger. Als einer der der letzten Landkreise in Bayern wird auch in Regen die Varroatose festgestellt.

